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Stabwechsel bei der Nachbarschaftshilfe: Danke und Herzlich willkommen

In einer Feierstunde im katholischen Gemeindehaus hat es bei der Mühlheimer Nachbarschaftshilfe einen Stabwechsel gegeben:

die bisherigen Einsatzleiterinnen Sigrid Hennig und Maria Buschle haben nach langjähriger und erfolgreicher Arbeit ihre Aufgabe abgeben wollen. Als Nachfolgerinnen konnten Yvonne Beck aus Nendingen und Gisela Traub für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewonnen werden. Der Vorsitzende des Förderverein St. Elisabeth, Harald Traub, und Bürgermeister Jörg Kaltenbach nahmen die Verabschiedung sowie die Neu-Einsetzung vor. Für die beiden aus der Spitze der Mühlheimer Nachbarschaftshilfe scheidenden Frauen hatten beide Redner viel Lob, Anerkennung und Dank parat. Den beiden „Neuen“ wünschten beide viel Glück in der neuen und nicht leichten Aufgabe.

Fast acht Jahre, seit 2009, hat Sigrid Hennig als erste Einsatzleiterin der Nachbarschaftshilfe zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden Hans Leibinger Pionierarbeit geleistet. Sie habe ihre Arbeit nicht als Job gesehen, sondern eher als eine Berufung, schrieb ihr der Fördervereinsvorsitzende Harald Traub ins Stammbuch. In der Zeit standen den beiden Einsatzleiterinnen 20 bis 25 meist Helferinnen zur Verfügung. Seit Dezember 2013 war auch Maria Buschle in der Einsatzleistung tätig. Bis jetzt wurden von über 20 000 Einsatzstunden für hilfsbedürftige Menschen in Mühlheim und Stetten registriert.

Der Wechsel in der Einsatzleitung von Sigrid Hennig/Maria Buschle zu Yvonne Beck/Gisela Traub stelle zweifellos eine Zäsur dar, stellte Bürgermeister Jörg Kaltenbach fest. Beide bisherigen Einsatzleiterinnen dürfen mit Stolz auf das Erreichte und Geleistete zurückblicken. Er erinnerte in seiner Ansprache an die ersten Kontakte in der Gründungszeit zu Maria Hensler aus Gaienhofen, die auf der Höri unter dem Motto „von Haus zu Haus“ die segensreiche Hilfe aufgebaut hatte. In Mühlheim sei unter der Federführung des Fördervereins St. Elisabeth und einem breiten Bündnis der evangelischen Christus-Kirchengemeinde, der beiden katholischen Kirchengemeinden Mühlheim und Stetten, der Stadt Mühlheim und der Ortschaft Stetten sowie der Katholischen Sozialstation Tuttlingen eine segensreiche Institution entstanden. Alle Projektpartner verbindet ein Ziel: ausgerichtet am christlichen Menschenbild will man älteren und hilfsbedürftigen Menschen so lange wie nur möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Ein besonderer Dank gelte der katholischen Kirchengemeinde für die Bereitstellung des sehr gut geeigneten neuen Raumes für die Einsatzleiterinnen im Katholischen Gemeindehaus. Das vom Landkreis als landesweites Pilotprojekt initiierte Projekt „Zu Gast bei Nachbarn“ gelte es jetzt mit Leben zu erfüllen, sagte Bürgermeister Jörg Kaltenbach. Es ist kreisweit auf drei Jahre ausgelegt. Ebenso müsse man im Kreis der Einsatzleitung die aufgekommene Frage „können wir auch in Nendingen Hilfe leisten?“ beantworten. Aufgestockt wurden jetzt auch die finanziellen Vergütungen für die Helfer. Nichtmitglieder zahlen jetzt 12 Euro statt bisher 10,50 Euro und Mitglieder 11,50 Euro statt 10 Euro.

Die Mühlheimer Nachbarschaftshilfe ist von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 07463/991 718 erreichbar. Das Büro im katholischen Gemeindehaus ist montags von 15 Uhr bis 17 Uhr besetzt. Am Fasnetsmontag fällt die Sprechstunde wegen des Narrentreibens aus.

 

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