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Hallenbad: keine Öffnung mehr vor der Sommerpause - genereller Aufruf sparsam mit Wasser umzugehen

Die Reparatur der Pumpen für die Filterspülung konnten durch die Herstellerfirma behoben werden. Die Technik für eine Wiederinbetriebnahme wäre somit wieder funktionsbereit.

Da vor jeder Inbetriebnahme eine Beprobung durch ein externes Institut und eine förmliche Freigabe auf Basis der Laborergebnisse durch das Gesundheitsamt erforderlich ist, hätte das Bad frühestens am Samstag, 15. Juli wieder öffnen können.  Neben den finanziellen Kosten für die Beprobung, hätte auch eine große Menge Wasser wieder neu in das Becken eingespeist werden müssen. Da am Montag, 24. Juli auch der die interne Nutzung des Schul-, Vereins- und Kursbetriebs planmäßig geendet hätte, stehen die Kosten und insbesondere der hohe Wasserverbrauch in keinem Verhältnis für die kurze Nutzungszeit.

Dies vor dem Hintergrund, dass derzeit auf Grund des sehr trockenen Frühjahrs der Pegelstand der Waltersteinquelle leider niedrig ist und ständig beobachtet wird. Die Ultrafiltrationsanlage wird im Laufe des Oktobers installiert, die feste Leitung nach Nendingen wird bis Ende Oktober gebaut sein. Bis dahin basiert die Versorgung nach wie vor auf der Waltersteinquelle. Deshalb müssen wir in den kommenden Monaten nochmals sehr sparsam mit der wertvollen Ressource Wasser umgehen. Deshalb wurden auch die öffentlichen Brunnen bis auf Weiteres abgestellt sowie die sporttreibenden Vereine auf dem Ettenberg angehalten sehr sparsam mit dem Wasser beim Sprengen der Plätze umzugehen. Auch die Feuerwehr ist angehalten zu Übungszwecken kein Wasser aus dem Leitungsnetz zu entnehmen. Die aktuelle Situation ist so, dass wir achtsam, aber nicht ernsthaft beunruhigt sein müssen. Die Bevölkerung wird gebeten ihren Teil zum sparsamen Umgang mit Wasser beizutragen.

 

Wie schnell sich die klimatischen Verhältnisse ändern, haben wir in den vergangenen drei Jahren erlebt. Bereits das dritte Jahr in Folge müssen wir mit einem niedrigen Pegelstand der Waltersteinquelle zumindest in Teilen des Jahres zurechtkommen. In den vorherigen  über fünf Jahrzehnten ist dies nur vereinzelt und mit dem Abstand von mindestens einer Dekade vorgekommen. Von daher war und ist es richtig und notwendig, dass der Gemeinde- und Ortschaftsrat sich für das zweite Standbein der Wasserversorgung mit dem Anschluss Richtung Nendingen entschieden haben. Gleiches gilt für die Aufbereitung mittels Ultrafiltartion. Diese ermöglicht das Wiedereinbinden der Brunnaderquelle und damit zu einer höheren Versorgungssicherheit.

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