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Wasserversorgung: mobile Ultrafiltrationsanlage für Aktivierung Brunnaderquelle im Probebetrieb

In der vergangenen Ausgabe des Mitteilungsblattes wurde bereits über den niedrigen Pegelstand der Waltersteinquelle berichtet und aufgerufen sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

Eine Beprobung der seit rund 13 Jahren außer Betrieb genommen Brunnaderquelle hat eine hohe coliforme Belastung mit rund 200 Bakterien/100 ml ergeben. Eine Belastung in dieser Größenordnung kann, nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, unserem für die Wasserversorgung zuständigen Planungsbüro Miltenberger & Schmid sowie der Nendinger Firma Strecker Wassertechnik, nur mit einer Ultrafiltrationsanlage herausgefiltert werden. Eine einfache Chlorierung ist nicht ausreichend im Hinblick auf die Gewährleistung der Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Da die fest installierte Ultrafiltrationsanlage im neuen Hochbehälter im Laufe des Monats Oktober ausgeliefert werden kann und die feste Leitung nach Nendingen voraussichtlich Ende Oktober gebaut sein wird, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag die Installation einer mobilen Ultrafiltrationsanlage als Notfallmaßnahme zur Aufbereitung des Wassers aus der Brunnaderquelle beschlossen. Unter der Federführung von Dirk Strecker von der Firma Strecker Wassertechnik wurde mit Unterstützung des Wassermeisterteams Rene Kantwerk und Mike Schlennstedt bereits am Freitag vergangener Woche in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Probebetrieb der mobilen Ultrafiltrationsanlage aufgenommen.

Am Montag wurde eine Wasserprobe entnommen. Voraussichtlich am Donnerstag liegen die Ergebnisse vor. Erst nach Vorliegen des Befunds sowie einer ausdrücklichen Genehmigung seitens des Gesundheitsamtes, darf das aufbereitete Wasser zur Unterstützung der Waltersteinquelle eingespeist werden. Bis dahin wird es in den Lippach abgeschlagen. Neben der Firma Strecker Wassertechnik und unserem Wassermeisterteam, gilt ein besonderer Dank Ingo Leibinger. Dieser hat kurzfristig durch das Bereitstellen eines Starkstromanschlusses die Inbetriebnahme der Ultrafiltrationsanlage maßgeblich mit ermöglicht.  

 

Dank der Regenfälle der vergangenen Tage hat sich die Quellschüttung der Waltersteinquelle  wieder erholt. Bedingt durch die lange Trockenheit in den vergangenen Monaten ist dies kein Anlass von einer dauerhaften Erholung der Schüttung auszugehen. Die Notfallmaßnahme ist notwendig, um die Sicherheit der Versorgung der gut 3.500 Menschen in unserer Stadt zu gewährleisten. Eine absolute Versorgungssicherheit ist mit der fest installierten Ultrafiltrationsanlage im neuen Hochbehälter sowie der Inbetriebnahme der festen Leitung nach Nendingen gegeben. Ab diesem Zeitpunkt müssen, nach menschlichem Ermessen, zukünftig keine Notfallmaßnahmen wie aktuell oder im Herbst vor zwei Jahren mit der mobilen Schlauchleitung mehr ergriffen werden. Die Schüttung der Waltersteinquelle hat sich schnell und offenbar auch leider nachhaltig spürbar verschlechtert. Dieser Entwicklung haben der Gemeinde- und Ortschaftsrat durch die bereits umgesetzten und beschlossenen Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit Rechnung getragen.

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