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Bundestagswahl 2017

Zum 19. Mal seit der Gründung der Bundesrepublik 1949 sind die Bürgerinnen und Bürger als Souverän aufgerufen, ihr Parlament zu wählen. Am Sonntag, 24. September 2017, haben rund 61 Millionen Deutsche die Chance, mit dem Stimmzettel die bundespolitischen Weichen für die nächsten vier Jahre zu stellen.

Die Direktkandidaten stellen sich in den 299 Wahlkreisen zur Wahl. Die übrigen 299 der insgesamt 598 Bundestagsabgeordneten ziehen über die Landeslisten ihrer Parteien in den Bundestag ein.

Kommt es aufgrund des Wahlergebnisses zu so genannten Überhangmandaten, erhöht sich die Gesamtzahl der Bundestagsmandate. Überhangmandate entstehen, wenn die Zahl der gewonnenen Direktmandate einer Fraktion in einem Bundesland höher ist als die Zahl der Mandate, die ihr aufgrund ihres dortigen Zweitstimmenanteils zustehen.

 

Mit der so genannten Erststimme wählen wir unseren Wahlkreiskandidaten, also den Politiker, der für unsere Region in den Bundestag einziehen soll. Mit unserem zweiten Kreuz, der „Zweitstimme“, entscheiden wir über das Kräfteverhältnis der Parteien im Bundestag.


Der Kandidat, der die meisten Erststimmen bekommt, ist gewählt – und das übrigens völlig unabhängig davon, wie das Gesamtergebnis seiner Partei ausfällt. Über die so gewonnenen Direktmandate wird sichergestellt, dass jede Region Deutschlands im Bundestag vertreten ist.

Mit unserem zweiten Kreuz, unserer „Zweitstimme“, entscheiden wir, die volljährigen Bürger mit deutscher Staatsbürgerschaft, schließlich über das Kräfteverhältnis der Parteien im Bundestag. Diese Stimme ist somit die entscheidende, denn sie legt fest, welche Fraktion oder Parteienkoalition später die Mehrheit hat, um den Bundeskanzler zu wählen.

Bekommt eine Partei bundesweit weniger als fünf Prozent aller abgegebenen Stimmen, scheitert sie an der Sperrklausel (auch: Fünf-Prozent-Hürde) und ist nicht im Bundestag vertreten – es sei denn, die Partei erringt mindestens drei Direktmandate: Dann wird die Partei bei der Verteilung der Sitze auf die Landeslisten berücksichtigt.
 
Wenn Sie am Wahltag im Urlaub sind, oder z.B. aus gesundheitlichen Gründen Ihre Stimme nicht persönlich im Wahllokal abgeben können, besteht die Möglichkeit der Briefwahl.
 
Weitere Informationen finden Sie u.a. auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages und auf den Seiten der Landeszentrale für politische Bildung zur Bundestagwahl.
 

 

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