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Gottfried Graf, Josef Alfons Wirth,
in:  Die Rheinlande 18, 1918 (Sonderdruck)
 
Gottfried Graf veröffentlichte 1918 in der Zeitschrift „Die Rheinlande“ einen Beitrag über seinen Studienfreund Josef Alfons Wirth, dessen Leben und Werk damit erstmals einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde. Grafs Ausführungen sind von starker persönlicher Zuneigung und hoher künstlerischer Wertschätzung geprägt. Zwei Jahre nach Wirths Tod geschrieben, geben sie ganz unmittelbar Aufschluss über dessen Kunstauffassung. Darüber hinaus enthält der Aufsatz wichtige Hinweise zu Wirths Herkunft, seiner Studienzeit und seinen Lebensverhältnissen.
 
Aus dem Nachlass von Gottfried Graf erwarb die Stadt Mühlheim 1985 ein Konvolut Zeichnungen, die den Grundstock der Wirth-Sammlung des Museums bilden.
 

Neben den Mystizismus von Meyer-Amden treten kubistische Einflüsse, die Wirth durch Oskar Schlemmer vermittelt wurden. Das Prinzip des Frühkubismus, alles Gegenständliche auf seine stereometrische Grundform zurückzuführen, ist bei Wirth ansatzweise erkennbar. Er bindet seine Figuren in ein prismatisches Liniennetz ein, ohne die Figuren selbst kubistisch zu gestalten

 


 

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