Umfrage Elternbedarfe zur Ganztagesbetreuung startet nach den Fasnetsferien

 

Am 9. Juli vergangenen Jahres war Spatenstich für die Erweiterung unserer Lippachtalschule. Mit den zusätzlichen 300 Quadratmeter Nutzfl äche verteilt auf mehrere Räume, kann der stark gewachsene Bedarf unserer Familien nach Betreuungsangeboten gedeckt werden. Zudem wird hierdurch die Erfüllung des ab dem Schuljahr 2026/2027 greifenden Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder ermöglicht. Die Bauarbeiten unter der Leitung von Architekt Franz Eisele sind weit fortgeschritten. Es spricht sehr viel dafür, dass das Gebäude pünktlich zum neuen Schuljahr an das Betreuungsteam um Leiterin Diane Wöhrle übergeben werden kann.

Noch vor dem Jahreswechsel wurde das erste große Etappenziel erreicht: die Rohbauarbeiten für den Erweiterungsbau in ökologisch zeitgemäßer Holzständerbauweise konnten abgeschlossen werden. Auf der Basis einer geschlossenen Decke und Fassade, konnten nach Dreikönig die Innenausbauarbeiten begonnen werden. Die Elektroinstallationsarbeiten sind ebenso weitgehend abgeschlossen wie die Dämmung und Verkleidung der innenliegenden Wände. Auch die notwendigen Vorarbeiten für die Heizungs- und Sanitärinstallation sind abgeschlossen. In der vergangenen Woche konnte mit den Innenputzarbeiten begonnen werden. Gleiches gilt für die Deckenabhängung. Ab Aschermittwoch wird der Estrich aufgetragen. Die neue Tür vom Bestandsgebäude in Richtung Erweiterungsbau ist bereits gesetzt worden. Während der Osterferien wird die WC-Anlage im Altbau vollständig erneuert und ein WC für gehbehinderte Menschen eingebaut. In der nächsten Sitzung am 3. März entscheidet der Gemeinderat über die Vergabe der Bodenbelagsarbeiten, Malerarbeiten, Fliesenarbeiten sowie der mobilen Trennwand. Die Bemusterung aller wesentlichen Bau- und Gestaltungselemente hat bereits im November vergangenen Jahre stattgefunden.

Auch von der Kostenseite gestaltet sich das Bauvorhaben erfreulich. Gegenüber der Berechnung vom Juni vergangenen Jahres mit Kosten von ca. 1,55 Millionen Euro, zeichnet sich eine Einsparung in Höhe eines niedrigen sechsstelligen Betrages ab. Diese Einsparungen sind ebenso willkommen, wie der Zuschuss in Höhe von stattlichen 885.650 Euro seitens des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ohne diese kraftvolle Unterstützung des Bundes hätte das Gebäude nicht errichtet werden können.

Die Fluchttreppe für das Untergeschoss des Neubauteils der Schule ist bereits fertiggestellt. Damit entspricht die Fluchtwegesituation den aktuellen brandschutzrechtlichen Vorschriften. Lediglich die Verbindungstür vom Schulgebäude zur Fluchttreppe muss noch geliefert und montiert werden.

Direkt nach den Fasnetsferien am 23. Februar, erhalten alle Eltern der zukünftigen Erstklässler einen Fragebogen für den konkreten Bedarf an Ganztagesbetreuung ab dem neuen Schuljahr. Der Anspruch gilt zunächst lediglich für die erste Klasse und wird aufwachsend um jeweils eine Klassenstufe bis zum Schuljahresbeginn 2029/2030 für alle vier Grundschulklassenstufen gelten. Bis zum 16. März sollte der Rücklauf seitens der Eltern vorliegen, damit die Betreuungsangebote rechtzeitig zum neuen Schuljahr geplant werden können. In der Gemeinderatssitzung am 24. März wird die von der stellvertretenden Hauptamtsleiterin Magdalena Feger und Diane Wöhrle federführend erarbeitete Konzeption sowie die dahintersteckenden Kosten für die Ganztagesbetreuung dem Gemeinderat ausführlich vorgestellt. Bis dahin liegen auch die Elternbedarfe für den Einstieg in die Ganztagesbetreuung zum neuen Schuljahr vor.