Sehenswürdigkeiten

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Historische Oberstadt

Torhaus

Mühlheim war von einer Stadtmauer umgeben, deren Reste, wie auch der Verlauf des Stadtgrabens, noch an einigen Stellen sichtbar sind. An den beiden Eckpunkten, sowie rechts vor dem Tor, stand früher je ein Turm. Bis 1718 gab es außerhalb der Stadtmauer keinerlei Bebauung. Das Tor war der einzige Zugang von Süden.

Rathaus

Das Rathaus von Mühlheim, ein ochsenblutroter Fachwerkbau, vor blauen Himmel mit kleinen Wölkchen, am Rathaus ist die schwarz-rot-goldene Deutschlandflagge aufgehängt

Dieser altalemannische Fachwerkbau wurde erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt. Das Gebäude diente durch alle Jahrhunderte hindurch als Rathaus.

Aktuell befindet sich das Rathaus im Umbau. 

Schräg gegenüber sehen wir eines   der schönsten Fachwerkhäuser mit seinem herrlichen Giebel und links neben dem Rathaus ebenfalls ein historisches Fachwerkhaus. Die Fachwerkhäuser auf der linken Straßenseite dürften wohl die ältesten in Mühlheim sein. Einige Meter unterhalb des Schlossgartentors befand sich das untere Tor, welches 1814 abgebrochen wurde.

Rathausbrunnen

Der Rathausbrunnen in Mühlheim an der Donau steht vor dem historischen Rathaus im Herzen der historischen Oberstadt. Traditionell schmückt der Heimatverein den Brunnen an Ostern mit frischem Reisig und Eiern in den Stadtfarben blau, gelb und weiß.

Schloss der Herren von Enzberg

Das Schloss derer von Enzberg wurde ursprünglich bei der Stadtgründung als Burg mit 4 Türmen und Graben erbaut. Der heutige Bau stammt aus der Zeit um 1750. Das seit 1409 von den Herren von Enzberg bewohnte Schloss besitzt eine reiche Ausstattung mit wertvollen Gemälden, Möbeln und Waffen.

(Da das Schloss bewohnt ist, kann es nicht besichtigt werden).

Vorderes Schloss

Vorderes Schloss Außenansicht. Gebäude Farbe gelb. Nutzung Museum Oberes Donautal und Stadtverwaltung.

Das Vordere Schloss, im 16. Jahrhundert erbaut, diente lange Zeit als Amtshaus und Witwensitz der Herren von Enzberg. Aktuell wird das Gebäude von der Stadtverwaltung Mühlheim als Verwaltung genutzt, da sich das Rathaus im Umbau befindet. Im zweiten und dritten Stock befindet sich das Museum Oberes Donautal. Mehr Infos zum Museum finden Sie hier.

Vor dem Vorderen Schloss am Ende der „Halde“ kommt ein Fußweg von der Donau herauf. Auf dem „Törle“ hat man eine schöne Aussicht ins Tal. 

Sebastianskapelle

An der „Alten Steig“, die zur Donau hinunterführt, steht die Sebastians Kapelle. Sie wurde auf Grund eines Gelübdes an der Stelle erbaut, wo 1610 der letzte Pestkranke starb. Lediglich 28 Bürger überlebten diese Epidemie.
Über dem Rundbogentor ist ein Relief des Heiligen Sebastians auf den Wappen von Enzberg und der Stadt mit dem Stiftungsjahr 1610 angebracht. Heute wird die Kapelle nur noch selten zu kirchlichen Zwecken genutzt.
Von hier aus bietet sich ein Blick auf die südöstliche Seite der Stadtmauer.

Narrenbrunnen

Galgenbrunnen

Galgenbrunnen in der Kirchgasse sorgte schon vor mehreren hundert Jahren für Wasser in der Stadt, da er mit seiner Tiefe von 36 Metern das Grundwasser der Donau erreichte. Heute hat er noch ein Drittel der ursprünglichen Tiefe.

Pfarrkirche St. Maria Magdalena

Der romanische Turm der Pfarrkirche St. Maria Magdalena stammt noch aus der Zeit der Stadtgründung um 1200. Die Kirche selbst wurde 1794-1796 im klassizistischen Stil neu erbaut. Über die Treppe bei der Kirche erreichen wir die „Halde“ und gehen dort nach rechts weiter. Die Häuser auf der linken Straßenseite stehen direkt auf der ehemaligen Zwingermauer, die ursprünglich unbebaut und mit einem Wehrgang versehen war.

Josefs-Glocke

Die Josefs-Glocke stammt ursprünglich aus der ehemaligen Wallfahrtskirche Maria Hilf auf dem Welschenberg. Sie wurde 1709 bei Rosenlecher in Konstanz zusammen mit drei weiteren Glocken für die Wallfahrtskirche gegossen.

Nach der Aufhebung der Wallfahrt im Jahr 1812 wurden die vier Glocken auf königliche Anordnung nach Tuttlingen gebracht. Dort fehlte seit dem Stadtbrand von 1803 ein Geläut.

Als 1932 drei der Glocken schadhaft waren, blieb nur die Josefs-Glocke erhalten. Sie gelangte in das neue Tuttlinger Museum und war dort mehrere Jahrzehnte ausgestellt.

Nach einer Zwischenstation auf dem Tuttlinger Ehrenfriedhof ist die Josefs-Glocke seit 2026 als Dauerleihgabe der Stadt Tuttlingen an ihren ursprünglichen Ort in Mühlheim zurückgekehrt.

Vorstadt

Altstadt

Kath. Friedhofskirche St. Gallus

Stetten

Bürgerhaus

Kirche St. Nikolaus

Weitere Sehenswürdigkeiten

Kirchenruine Maria Hilf

Glitzerndes Kreuz