Bei einer Frühjahrsblumenführung am vergangenen Wochenende durch das Hintelestal musste der Naturführer feststellen, dass mehrere Exemplare des seltenen Winterpilzes Scharlachroter Kelchbecherling verschwunden sind. Nur wenige Tage zuvor waren die auffällig roten Pilze noch an mehreren Stellen zu sehen gewesen. Da der Pilz als essbar gilt, besteht der Verdacht, dass er von einem Besucher geerntet wurde. In der Roten Liste der gefährdeten Großpilze ist der Scharlachrote Kelchbecherling jedoch als „gefährdet“ eingestuft.
Es wird daher dringend gebeten, diesen seltenen Pilz nicht zu ernten und sich – besonders im Naturschutzgebiet – verantwortungsvoll zu verhalten. Dort dürfen generell keine Pilze geerntet werden. Ebenso ausdrücklich verboten ist es in Naturschutzgebieten Blumen, wie aktuell die Märzenbecher, zu pflücken oder gar auszugraben. Generell gilt der Hinweis: man sollte bei einem Spaziergang in der Natur diese immer so hinterlassen, wie man sie vorgefunden hat.
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