-Herzstück des Stettener Dorflebens-

Über viele Jahrzehnte hinweg war das „Lamm“ ein Wirtshaus im besten und ursprünglichsten Sinne des Wortes. Es war ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gelebten Miteinanders in Stetten an der Donau. Nicht nur für Stettener, sondern weit darüber hinaus. Hier traf man sich zu Stammtischen, zum Kartenspielen, feierte Geburtstage, Taufen, Hochzeiten und Kommunionen und feierte auch sonstige familiäre Feste, aber fand auch Raum für stille und würdige Anlässe wie die Zusammenkunft nach einer Beerdigung. Das Lamm war Ort für politische und auch närrische Veranstaltungen und für „rockige“ Konzerte…. und es war Heimat für unsere Vereine nach Proben oder Übungsabenden.

Das „Lamm“ war also weit mehr als ein gastronomischer Betrieb. Es war ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens und das über Generationen hinweg, eng mit der Geschichte und dem Selbstverständnis unserer Ortschaft Stetten an der Donau verbunden. Mit dem „Lamm“ ist die Familie von Gabi und Dietmar Huber seit Langem verwurzelt – diese Verbundenheit war für die Gäste stets spürbar. Und schon der Gastraum war etwas Besonderes; man fühlte sich dort wohl.

Gabi und Dietmar Huber haben dieses Wirtshaus mit großer Verlässlichkeit, persönlichem Einsatz und echter Gastfreundschaft geführt. Das offene Willkommen, die vertraute Atmosphäre und die hohe Qualität – nicht zuletzt in der Küche – haben das „Lamm“ zu einem geschätzten Treffpunkt für Jung und Alt gemacht. Und so wird es auch in Zukunft bleiben,- nicht mehr im bisherigen Umfang; – aber es geht weiter und wir sind dankbar, dass es doch noch nicht ganz „aus“ ist. Ein Hintertürchen bleibt offen, für besondere Anlässe oder eben am Donnerstagabend! Und dazu soll das Lamm auch Übernachtungslokal bleiben. Das macht uns Mut und gibt uns Hoffnung!

Im Namen der Ortschaft Stetten an der Donau sprach Ortsvorsteher Emil Buschle Gabi und Dietmar Huber den herzlichen Dank und unsere hohe Anerkennung für dieses langjährige Engagement aus und überreichte Blumen und ein Weinpräsent. Das Ehepaar habe mit ihrer Arbeit wesentlich dazu beigetragen, Gemeinschaft zu ermöglichen und das Dorfleben zu bereichern.

„Und sie tun es auch weiter, so wie es eben möglich ist“ und auch dafür sagen wir Danke.

 

Emil Buschle

Ortsvorsteher