Das sichere Begehen der historisch bedeutsamen und nach wie vor vielfach genutzten Wegeverbindung von der ehemaligen Wallenburg in Richtung Ostertal hat für den Gemeinderat und den Heimatverein eine große Bedeutung. Vor fünf Jahren wurde das 65 m lange marode Holzgeländer unter der Federführung von Verbandsbaumeister Aldo Menean durch ein Geländer aus verzinktem Stahl ersetzt. Um dem ursprünglichen Bewuchs der Halde möglichst nahe zu kommen, wurden auf Anraten von Stadtarchivar Ludwig Henzler farbig blühende Fliederbüsche vor das Geländer gepflanzt Diese haben sich prächtig entwickelt.
Der Hang unterhalb der Häuserzeile Richtung Ostertal ist ständig in Bewegung. Durch diesen stetigen Druck waren einige der stützenden Holzbalken gebrochen und andere durch Fäulnis geschädigt. Verbandsbaumeister Aldo Menean wird ein Konzept erarbeiten, wie die gesamte Hangsicherung langfristig gestaltet werden kann. Diese soll möglichst langlebig sein und sich zugleich in das historisch gewachsene Umfeld einfügen.
Um die aktuellen Schäden zu beseitigen und den Weg für die kommenden Jahre sicher begehbar zu machen, wurden unter der Federführung des Landschaftsbauunternehmen Sigrist aus Kolbingen zusammen mit dem städtischen Bauhof einige Holzbalken ausgetaucht. Diese wurden nach Vorgaben von Gottlieb Riedinger vom Verbandsbauamt vom örtlichen Sägewerk Maurer passgenau hergestellt. Somit ist für die zahlreichen Gäste unserer Oberstadt als auch für die einheimische Bevölkerung diese besonders schöne Wegeverbindung wieder sicher begehbar.