In der letzten Sitzung informierte sich der Gemeinde- und Ortschaftsrat über die Kriminalitäts- und Unfallstatistik im vergangenen Jahr. Im ganz Baden-Württemberg war die Anzahl der Delikte erfreulicherweise niedriger als im Vorjahr. Dies gilt auch für den Landkreis Tuttlingen. Die Häufigkeitszahl, also die Anzahl der Straftaten je 100.000 Einwohner, ist im Landkreis um ca. 8 % auf die Zahl von 2.893 gesunken. Im Land liegt die Häufigkeitszahl bei 4.643 und damit deutlich höher.
In Mühlheim ist seit mehreren Jahren ein deutlicher Rückgang der Delikte zu verzeichnen. Die langjährige übliche Schwankungsbreite liegt bei 80 bis 100 Straftaten jährlich. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre sind 73 Straftaten zu verzeichnen gewesen. Im Jahr 2025 waren es sogar lediglich 61 Delikte Dementsprechend ist auch die Häufigkeitszahl weiter auf 1.672 gesunken. Die Wahrscheinlichkeit Opfer von Kriminalität zu werden, ist in Mühlheim somit etwas mehr als ein Drittel von der Wahrscheinlichkeit, wie im Durchschnitt des Landes Baden-Württemberg. In Mühlheim gibt es keinen Kriminalitätsschwerpunkt und keine Tendenzen, die auf die Entstehung eines solchen hindeuten. Diese objektiv sehr niedrige Kriminalitätsrate spiegelt sich auch in der subjektiven Wahrnehmung der Bevölkerung wider. So zeigte sich beim aktuell durchgeführten Heimatcheck des Gränzboten, dass die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger beim Thema Sicherheit in unserer Stadt kreisweit am höchsten ist.
Die Anzahl an Verkehrsunfällen liegt mit 32 auf einem durchschnittlichen Niveau. Erfreulich ist zudem, dass im vergangenen Jahr kein Verkehrsunfall mit Todesfolge verzeichnet werden musste. Seitens der politischen Mandatsträger findet die Arbeit des Mühlheimer Polizeipostens mit ihrem Leiter Stefan Ebinger eine große Wertschätzung. Die Zusammenarbeit zwischen Polizeiposten und der Stadtverwaltung ist eng und vertrauensvoll.